Camping-Oldie-Club in Freilingen

Der Fünf-Sterne-Platz „Eifel- Camp“ in Freilingen ist derzeit Dreh- und Angelpunkt für das Fronleichnamstreffen des Camping-Oldie-Clubs Deutschland. So steuerten an Fronleichnam 54 Teilnehmer das Eifel-Camp am Freilinger See an.

FREILINGEN - Der Fünf-Sterne-Platz „Eifel- Camp“ in Freilingen ist derzeit Dreh- und Angelpunkt für das Fronleichnamstreffen des Camping-Oldie-Clubs Deutschland, der im kommenden Jahr auf sein 25-jähriges Bestehen blickt. So steuerten an Fronleichnam 54 Teilnehmer das Eifel-Camp am Freilinger See an, um sich am verlängerten Wochenende einmal mehr auszutauschen und zusammen etwas zu unternehmen.

Besonders ins Auge stach ein orangefarbener Buick spezial, 220 PS stark, der auf 100 Kilometer 15 l Sprit verbraucht. Thomas Hansen hat den Wagen vor 22 Jahren bei einem Urlaub in Los Angeles für 4500 Dollar gekauft und hegt und pflegt den Oldtimer, der seinen Oldie-Campingbus immer an Ort und Stelle bringt. Für die Fracht des amerikanischen Straßenkreuzers bezahlte er noch mal 1000 Dollar. Doch das war es dem Autofreak wert.


„Eifel-Camp“-Besitzer Ernst Lüttgau schaut sich den Buick spezial an. (Foto: Hilgers)

Von Stromlinienform angetan

Die Stromlinienform des „Suleica G 500 Q“ hatte es Damian Kawurek angetan. Er kaufte ihn von einem Bekannten und brachte ihn in drei Jahren Arbeit auf Vordermann. Kawurek ist gelernter Kfz-Mechaniker und mit der Technik des Campingwagens vertraut. Was ihn noch an dem „Super-Leicht-Caravan“ gefiel, war die Dreiraumteilung im Innern. Die garantiert dem Töchterchen ebenfalls einen gesunden Schlaf im eigenen kleinen Zimmer.

Ungehindert schlafen kann auch Heike Lekschas aus Schweinfurt, die wohl mit ihrem Ein-Mann-Campingwagen den wenigsten Platz auf dem Eifel-Camp braucht. Denn ihr „Wefinger Heimstolz“ hat nur zwei Meter Länge und 140 cm Liegefläche. Genug für sie und ihren verwöhnten kleinen Vierbeiner „Fuzzy“.

Mit den angemeldeten Teilnehmerfamilien sind wir hier in Freilingen am Limit, resümierte Martin Zabel aus Grevenbroich, der das Treffen organisiert hat. Das Wetter ist zwar etwas durchwachsen, aber dennoch ziehen wir unsere Exkursionen und das ausgearbeitete Programm durch, sagte er, zumal das „Eifel- Camp“ zu den schönsten Plätzen überhaupt zähle. „Darüber hinaus hat uns der Geschäftsführer Ernst Lüttgau bei der Realisierung der Planung jede erdenkliche Hilfe und Unterstützung zukommen lassen, so dass wir alles bis ins kleinste Detail vorbereiten konnten“, lobte Zabel, der von Ehefrau Roswitha und den beiden Töchtern bei der Durchführung unterstützt wurde.

Nach der offiziellen Begrüßung im Camp waren für gestern drei Exkursionen vorgesehen. Dazu gehörte der Besuch am Nürburgring, wo die Vorläufe des ADAC-Eifelrennens stattfanden. Des Weiteren im Angebot war der Besuch der ehemaligen Ordensburg Vogelsang oder eine naturkundliche Wanderung durch das Wacholder-Naturschutzgebiet Lampertstal.

Am heutigen Samstag steht zwischen 15 und 17 Uhr die „offene Wohnwagentür“ unter dem Motto „Camping vor 30 bis 40 Jahren“ an. Die Camper freuen sich dabei über jeden Besucher. Bereits heute Morgen wird der Flohmarkt eingeläutet mit besonderem Teilemarkt für Constructam-Besitzer. Ein gemeinsamer Grillabend am Lagerfeuer mit den rund 130 Campern, darunter 30 Kinder, für die ein Sport- und Spielprogramm ausgearbeitet wurde, dient der Kameradschaft untereinander. Am Sonntag dann starten die Camper wieder in Richtung Heimat.

(Kölnische Rundschau, 09.06.12)