Totempfahl aus Eifeler Holz
Im „Eifel-Camp“ wird bis zum Ende der Sommerferien
ein Totempfahl aus Eifeler Buchenholz gebaut. Das Vorbild lieferten
die Indianer in der Prärie Nordamerikas
Ein
ganz besonderes Aktivprogramm hat das „Eifel-Camp“ gegenüber
dem Freilinger See den Kinder und Jugendlichen zur Ferienzeit zu bieten.
Die jungen Leute dort sind derzeit mit viel Fleiß dabei, einen
Totempfahl nach indianischem Vorbild herzustellen.
Der speziell für das „Eifel-Camp“ ausgesuchte und
geschlagene Buchenstamm misst mehr als einen halben Meter im Durchmesser
und ist rund sieben Meter lang. Bis zum Ende der Sommerferien, so
die grobe Zielvorgabe, wird sich der Baumstamm in einen kunstvoll
gestalteten Totempfahl verwandeln. Mit viel Freude und unermüdlichem
Enthusiasmus bearbeiten die Kinder und Jugendlichen sowie einige Eltern
den Gegenstand aus Massivholz. Sie schnitzen Tiere und menschenähnliche
Wesen in den harten Buchenstamm. Dabei orientieren sie sich gestalterisch
an dem Vorbild der Indianer von der Nordwestküste Nordamerikas.
Jeder fleißige Schnitzer kann sich auf diese Weise bleibend
verwirklichen und seine künstlerischen Spuren auf dem Areal des
„Eifel-Camp“ hinterlassen.
Thomas Hilbig, selbst Camper in der Freilinger Anlage, hat viel Erfahrung
in Jugend- und Naturprojekten. Er zeigt den Teilnehmern den richtigen
Umgang mit Stechbeitel und Holzhammer und entwickelt gemeinsam mit
den Jugendlichen die Motive für den Totempfahl.
Leuchtende Farben
In den Herbstferien wird der schwere Apparat auf der Schneckenwiese
des „Eifel-Camp“ aufgestellt. Als eine Art Wappenpfahl
wird der gewaltige Stamm dann mit seinen leuchtenden Farben schon
von weitem auf die touristische Einrichtung aufmerksam machen. „Das
wird dann natürlich auch nach Art der Indianer gefeiert“,
versicherte Ernst Lüttgau, der das „Eifel-Camp“ betreibt.
Außerdem erhält jeder Teilnehmer eine Einladung sowie eine
Urkunde über die Mitgestaltung dieses farbenfrohen Kunstwerks.
(KSTA, 05.08.09)